Wie können Geheimnisse vor unbefugten Augen und Ohren verborgen bleiben? In „Geheime Botschaften“ vom britischen Autor Simon Singh dreht sich alles um diese zentrale Frage im Umgang mit Informationen. Von der Entzifferung antiker Schriften über die Enigma der Deutschen im Zweiten Weltkrieg bis hin zur modernen asymmetrischen Verschlüsselung wird dem Leser eine sehr anschauliche und mit Beispielen ergänzte Einführung in die Technik des Verbergens im Laufe der Zeit geboten. Insbesondere für den mathematisch versierten, aber auch für den gewöhnlich interessierten Leser, stellt dieses Buch eine ausgezeichnete Gelegenheit dar, sich mit den Grundprinzipien der Kryptographie und den oftmals spannenden Geschichten hinter diversen Geheimnissen zu beschäftigen.

Dies ist einer meiner Lieblingsfilme. Es geht um Phillip T. Barnum der eine Show voller „Freaks“ auf die Beine stellt und somit das 1841 New York in Aufruhr versetzt. Doch ihm steigt der Fame zu Kopf und er löst sich vom Zirkus, um zu der oberen Schicht zu gehören, verliert aber dabei seine Frau und Kinder.

Es ist ein interessante Darstellung der damaligen Welt mit ihren verqueren Normen und absolut sehenswert. Mein Lieblingssong des Musicals hab ich oben verlinkt.

Das Filmdrama „gifted“ (im deutschen „begabt“) erzählt von einer hochbegabten Mathematikerin, die ein berühmtes mathematisches Problem lösen wollte und sich das Leben genommen hat. Daraufhin zieht ihr Bruder Frank ihre Tochter Mary auf. Doch die Erziehung des 12-jährigen Mädchens ist für den Onkel alles andere als einfach, denn Mary ist ebenfalls hochbegabt. Frank´s Mutter war schon in das Talent seiner Schwester vernarrt gewesen und will das Sorgerecht über Mary erlangen, um diese, ähnlich wie ihre Mutter, sozial zu isolieren und die Hochbegabung vollends auszunützen. Frank jedoch will sich mit allen Mitteln dagegen wehren.

 

„Gifted“ ist ein sehr schöner und berührender Film, der in einigen Szenen sehr ins Herz geht.

Anja Mick

Herkunft ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und was danach kommt. […] Ein Buch über meine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. […] Ein Abschied von meiner dementen Großmutter. Während ich Erinnerungen sammle, verliert sie ihre. Herkunft ist traurig, weil Herkunft für mich zu tun hat mit dem, das nicht mehr zu haben ist.“

Saša Stanišićs Herkunft ist ein teils autobiographisches Buch von solcher sprachlichen Kunst und Tiefe, dass sie den Leser sprachlos lassen. Herkunft ist so vieles und so ist dieses Werk, während es Herkunft gleichermaßen als Konstrukt entlarvt. Es erzählt davon, in einem Land geboren zu werden, dass es so nicht mehr gibt, von einer Stadt, in der alles anders ist, seit dem Krieg in den 90ern, einem Dorf, das wohl Heimat zu sein scheint, der Flucht über Ländergrenzen und der Ankunft in einem deutschen Dorf. Von der Ausländerbehörde, deutschen Dichtern, einer ARAL. Vom Suchen, vom Niederschreiben von Erinnerungen, eingebildeten und echten.

In poetischen Sprachspielen und Erzählfragmenten der eigenen Geschichte erschafft Stanišić ein Werk, welches im Gedächtnis bleibt und einen nachdenkend zurücklässt. In einer Gegenwart, wo Begriffe wie Heimat und Herkunft an scheinbarer Wichtigkeit gewinnen und genauso an Eindeutigkeit durch Migration und Globalisierung verlieren, Zugehörigkeit großgeschrieben wird und auch die Absprache dieser.

Herkunft wurde 2019 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

Wenn ihr informative Inhalte mögt, werdet ihr MaiLab lieben: Sie veröffentlicht regelmäßig Videos über wissenschaftliche Themen (va. Chemie) oder bereitet gesellschaftliche Themen sachlich und interessant auf. Sie hat vor allem mit ihren Corona-Videos in letzter Ziet viel Aufmerksamkeit bekommen, aber auch sonst sind ihre Inhalte extrem spannend.

Mai hat einen Doktor in Chemie und ist Wissenschaftskommunikatorin. Zusätzlich zu MaiLab ist sie auch bei TerraX Lesch & Co dabei.

 

Der Film „The Note Book“ (im deutschen „Wie ein einziger Tag“) ist eine Romanze bzw. ein Drama und dauert knapp zwei Stunden. „Wie ein einziger Tag“ handelt von einer jungen Liebe, die durch einerseits diverse Welten und andererseits durch den zweiten Weltkrieg gebrochen wurde. Der Junge namens Noah lebte in eher ärmlichen Verhältnissen, während das Mädchen Allie aus reichem Hause kam – eine Liebe zwischen den beiden war undenklich, doch sie machten das Undenkliche möglich. Ihre Wege trennten sich als Allies Eltern gegen die Beziehung waren und Noah kurz darauf in den Krieg ziehen musste. Jahrzehnte später treffen die beiden wieder aufeinander und es wird alles wie früher. Doch einen Unterschied gibt es: Allies Hochzeit mit einem anderen Mann steht bevor. Wie das ganze wohl ausgeht?

Ein sehr unterhaltsamer und spannender Film mit einer wunderschönen Handlung und einer dramatischen Wendung.