Der Traum von Anerkennung und Achtung unter Freunden und Familie ist für jeden wichtig. Wir wollen uns bestätigt in unserem Tun und gekürt (geschätzt) durch unsere Erfolge fühlen. Sich abzusetzen, und von seinen individuellen Impulsen leiten zu lassen ist, essenziell, aber auch der rationale Ansatz zur Problemlösung sollte der Schlüssel für einen aufgeklärten Geist sein, wie er an unserer Schule natürlich gelehrt wird. Im Buch „Don’t Call Me Ishmael!“ (deutsche Version „Nennt mich nicht Ismael!“), vom australischen Autor Michale Gerard Bauer wird genau diese Thematik aufgegriffen. Dabei wirft er den Leser, aus der Ich-Perspektive heraus, in den Alltag des von Mobbing und Unsicherheit geplagten Schülers Ismael Leseur (14). Der Weg der Selbstentwicklung wird hier gepriesen. Mit seinen zwei weiteren Bänden findet Bauer den idealen Pfad zwischen Ernst und Witz und lädt dadurch seine Leser mit unterhaltenem Inhalt zum Nachdenken und Reflektieren ein.

Für die fortgeschritteneren Leser unter euch, die auf etwas anspruchsvolleres Knabbergebäck der deutschen Literatur stehen und sich für eine weitere Bildung seiner eristischen Dialektik interessiert, empfehle ich „Die Kunst, Recht zu behalten“ von Arthur Schopenhauer.